Nov. 24
Ich tu jetzt was für mich. Prophylaktisch, nachhaltig, fast vorbildlich.
In Sommerurlaubslaune zum Kurs angemeldet, weil in der Sonne des Südens alles nach Leichtigkeit schmeckt. Zumindest für mich. Im Alltag dann etwas, naja, sagen wir mal schwerfälliger, weniger attraktiv. Dafür wohl effektiv.
In jedem Fall ist es „Raus aus der Komfortzone“ und „Rein in den kalten Turnsaal“ der Volksschule. Raus an einem meiner arbeitsfreien Abende und rein in Anatomie und Training mit Socken (die übrigens nicht, wie zuerst erwartet und später aus tiefstem Herzen und mit kalten Zehen erhofft, zum Anziehen da sind), Handtuchrolle und Yogamatte.
Der Mini, weder am Strand von Zypern noch in der Herbstsonne des Bregenzerwaldes besonders begeistert von Einzelunternehmungen, wollte unbedingt mit. Nur wenig überraschend, weil er mich gerne begleitet. Früher unter die Dusche und aufs Klo, heute zu Arztterminen, Vorträgen und zum Freundinnen-Brunch. Hauptsache zusammen.
Sein Blick erhellte sich im Laufe unseres Gesprächs zusehends und mit flammender Begeisterung und strahlenden Augen verkündete er: „Mama, ich komm mit zum Beckenbodentraining und dann tauch ich als Erster ganz weit runter, bis zum Boden!“ ![]()
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